1. – 6. Schuljahr

Brigitte Hölzel

Denken fördern durch kombinatorische Problemstellungen

Kombinatorische Problemstellungen in der Geometrie sind eine gute Möglichkeit, Eltern bewusst zu machen, wie wertvoll der Bereich der innermathematischen Leitidee „Raum und Form für die Denkentwicklung des Kindes und das Verstehen seiner Umwelt ist.
Erfahrungsgemäß fand in der Grundschulzeit vieler Erwachsener Geometrie nur statt, wenn der übrige Lernstoff des Schuljahres abgearbeitet war oder als „Verschnaufpause zwischen arithmetischen Themen.
Tätigkeiten wie Bauen, Legen, Zeichnen oder Malen erhalten einen besonderen Stellenwert, wenn Eltern erfahren, mit welch herausfordernden Aufgaben diese verknüpft sind.
Darüber hinaus können passende Spiele zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten in der Familie anregen (siehe auch Rubrik „Bücher, Spiele & mehr).
Eltern probieren selbst
Geben Sie Eltern im Rahmen eines Elternabends oder Klassenfestes die Gelegenheit, sich selbst mit der Thematik zu beschäftigen. Bauen Sie verschiedene Stationen mit kombinatorischen Aufgabenstellungen auf (siehe Karten ) und stellen Sie passendes Material für konkretes Handeln zur Verfügung. Damit Eltern sich durch den Anspruch, alle kombinatorischen Möglichkeiten zu finden, nicht überfordert fühlen, sollten Sie die Frage „Wie viele Möglichkeiten gibt es? ergänzen durch die Frage „Wie viele Möglichkeiten finden Sie?.
Ermöglichen Sie auch Einblicke in Lösungen von Kindern. Hängen Sie in der Klasse ein Plakat mit wichtigen Begriffen zur Thematik auf. Das Kind sollte Farben, Formen und Figuren nicht nur erkennen, sondern auch benennen und in Gesprächen zu Hause auch benutzen können.

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